Integrationslabors

Übergeordnetes Ziel des ‚Integrationslabors‘ ist es, neue Wege zu entwickeln, um die Integration von Migrant*innen anzuregen sowie die Werte einer integrativen Gesellschaft und Toleranz unter allen Kindern im Bildungssystem zu fördern. Das Ziel dieses Teilprojekts besteht darin, die Ergebnisse der Feldarbeit und der Dokumentenforschung in die Praxis umzusetzen. Anders gesagt: Während des gesamten Projekts sollen die empirischen Forschungsaktivitäten in der Praxis verankert werden. Die spezifischen Ziele diesbezüglich sind:

  • Die identifizierten regionalen und lokalen Integrationsprogramme für Kinder mit Migrationserfahrungen und mit migrantischen Familienhintergründen zum Ausgangspunkt von Weiterentwicklungen solcher Programme in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der kinderzentrierten Feldforschung zu machen;
  • die Einrichtung von Integrationslabors in Schulen in ausgewählten Ländern, die sich auf digitale Technologien, kinderzentrierte Lösungen und einen kunstbasierten Ansatz stützen;
  • die Entwicklung von Instrumenten und Praktiken, die im Kontext der Integrationslabors eingesetzt werden;
  • die Planung und Durchführung von Integrationsaktivitäten in den Integrationslabors;
  • ein kinderzentriertes Programm für die Integrationslabors für Lehrer*innen erstellen, das zum Aufbau ihrer Kapazitäten im Umgang mit Diversität, multikultureller Bildung und einem kinderzentrierten Ansatz beiträgt.

Im Integrationslabor werden zwei Informations- und Kommunikationswerkzeuge (IC-Tools) entwickelt, um das Sprachenlernen, die Kreativität, den Ausdruck und die Beteiligung aller Kinder zu fördern sowie innovative Wege für den kulturellen Dialog in Schulen anzubieten:

  • App für digitales Geschichtenerzählen
  • App zur Bewusstseinsbildung

In Übereinstimmung mit den spezifischen Anforderungen an die Integration von Kindern mit Migrationserfahrungen und migrantischen Familienhintergründen besteht das Ziel darin, ein Toolkit für Lehrer*innen zu entwickeln, das zum Aufbau ihrer Kapazitäten im Umgang mit Diversität, multikultureller Erziehung und einem kinderzentrierten Ansatz beiträgt. Die Teilnehmer*innen des Integrationslabors werden Leitfäden für Lehrer*innen entwerfen, die sich auf folgende Aspekte beziehen:

  • multikulturelle Bildung und Umgang mit Diversität;
  • Vorbeugung inter-ethnischer Konflikte im Lebensraum Schule;
  • kunstbasierte Praktiken und Maßnahmen zur Förderung der Integration;
  • Vorstellungen von Migrant*innen über ihr Wohlbefinden;
  • Organisation des Schulalltags.

Auch die Arbeit der Integrationslabor wird von einem Kinderbeirat („Children Advisory Boards“) mit Kindern mit Migrationserfahrungen und migrantischen Familienhintergründen verschiedener Schulen begleitet. Die jeweiligen Kinderbeiräte werden aktiv in die Feldforschungsaktivitäten einbezogen und sie sollen bereits in der Entwicklungsphase der Feldforschung an den Integrationslabors teilnehmen.

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